DEZEMBER 2011 (DEUTSCH)

Die Vision Weitergeben

Liebe Freunde,

es ist Zeit, wieder mit Ihnen in Verbindung zu treten, und was für eine großartige Jahreszeit, um gute Neuigkeiten weiterzugeben. Ganz gleich wie hektisch die Weihnachtstage für uns sind, wir tauchen immer wieder in die Geschichte der ersten Weihnacht ein. Selbst die traumatischen Nöte unserer Welt dienen nur dazu, uns bewusster zu machen, wie nötig wir den Immanuel brauchen. Er kam vor mehr als 2000 Jahren in unsere Welt, doch ohne Zweifel wird er auch in diesen Tagen erneut kommen. Wo jemandem Trost und Orientierung fehlen, kommt er als wunderbarer Ratgeber. Für eine Welt im Krieg suchen wir seine Gegenwart als Friedensfürst. Für die Kindlichen ist er der ewige Vater. Wo menschliche Bemühungen scheitern, erweist er sich wieder als der mächtige Gott. Und sein Name JESUS sagt alles, oder? Er ist unser Erlöser. Möge dieses Weihnachtsfest für Sie reich gesegnet sein.

Seit ich Ihnen das letzte Mal geschrieben habe, wurde die internationale Vision der Heilsarmee eingeführt. Vielleicht haben Sie das Video im Internet gesehen oder in Ihrem „Kriegsruf" oder territorialen Magazin darüber gelesen. Es ist die Vision von einer Armee mit einer Mission und einer Botschaft. Die zwölf Missionsschwerpunkte werden jeweils von der Aussage „Wir werden ..." eingeleitet. Damit haben sich die Leiter am Internationalen Hauptquartier verpflichtet, etwas zu tun, um die Vision umzusetzen. Diese Schwerpunkte spiegeln die Themen wider, die aus Territorien aus der ganzen Welt eingebracht wurden, ausgehend von ihren Missionsstrategien. Das Logo, das unser Kommunikationsteam erstellt hat, ist gut angekommen. Ich habe gesehen, dass Offiziere es in ihren E-Mails verwenden, es hängt in Korpssälen an der Wand und wird als Buchzeichen verteilt. Bei meinen Reisen in der letzten Zeit habe ich für meine Predigten Schriftstellen verwendet, die einzelne Elemente der Vision untermauern.

In früheren Briefen habe ich versprochen, von einigen meiner Reisen zu berichten. Mich auf diese Besuche vorzubereiten war wie das Öffnen von Geschenken am Weihnachtsmorgen, voll Vorfreude, Überraschung und Begeisterung. Ich wurde nicht enttäuscht. Was für ein Segen war es diesen Herbst, bei der Begrüßung des Kadettenjahrgangs „Verkünder der Auferstehung" in New York dabei zu sein! Die vom Heiligen Geist geleitete Resonanz auf die Einladung zur Bußbank ist mir noch gut im Gedächtnis. Ich danke dem Herrn für dieses gewaltige Wirken seines Geistes. Ähnliche Belege für das Handeln des Heiligen Geistes konnte ich bei meinen Besuchen in Afrika (Mosambik, Malawi), Südamerika-Ost (Argentinien, Paraguay und Uruguay) und Europa (Finnland, Schweiz, Spanien und Frankreich) beobachten. Der Besuch in Ungarn und Lettland war ein unvergessliches Adventserlebnis.

Jeder Ort war anders. Die Arbeit der Heilsarmee war verschieden. Die Sprachen, Kulturen und Anbetungsstile unterschieden sich. Doch man konnte sehr deutlich erkennen, dass der Heilige Geist unsere Armee segnet und unsere Leute für den Dienst in ihren Korps und Kommunen befähigt. Menschen wurden gerettet. Andere erfuhren den Segen der Heiligung. Viele junge Leute antworteten auf Gottes Ruf in den Offiziersdienst. Wie können wir da anders als den Herrn zu loben! Wie können wir da anders als weiterzubeten!

Falls Sie noch nicht die Gelegenheit genutzt haben, sich dem weltweiten Gebetstreffen am Donnerstag anzuschließen, bitte fragen Sie bei Ihrem Korpsoffizier nach Einzelheiten oder sehen Sie auf der internationalen Website der Heilsarmee nach. Es ist, wie ein Salutist aus Neuseeland es beschrieben hat, „eine La-Ola-Welle, die im Südpazifik beginnt und über die ganze Heilsarmeewelt geht". Wir beten für unsere Armee, für ihre Wirksamkeit in der Mission, um Mut, das Evangelium mit Liebe und Barmherzigkeit weiterzugeben. Bitte informieren Sie sich über die Einzelheiten der Missionsschwerpunkte und beten Sie für jeden einzelnen. Beten Sie eifrig um Erweckung. Beten Sie, dass wir eine tiefe Sehnsucht nach Gott und einen Hunger nach Heiligung bekommen. Beten Sie, dass die Heilsarmee neu von der Liebe zu den Verlorenen und Ausgegrenzten bewegt wird.

Lassen Sie uns ein Leben voll Lobpreis führen, denn Jesus ist würdig, gepriesen zu werden. Und was für eine Zeit des Jahres, ihm zu danken! Mögen die Weihnachtssegnungen der Freude, des Friedens und der Hoffnung Sie erfüllen, wenn Sie seine Geburt feiern.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihre

Linda Bond
Generalin

SOCIAL MEDIA